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Wir geben euch jeden Monat einen kleinen Tipp was man mit Wein alles machen kann.

März 2020

DIE RICHTIGE WEIN-TRINK-TEMPERATUR

Einer der häufigsten Fehler bei privaten Weinproben ist die Wahl einer FALSCHEN Trinktemperatur. Gerade bei ROTWEINEN unterscheiden sich die ideale Lager-und die beste TRINKTEMPERATUR erheblich.

Nicht zu WARM und nicht zu KALT – wer Wein genießen will, der weiß: Auf die richtige Temperatur kommt es an, damit der gute Tropfen sein Bouquet voll entfalten kann.

Es gibt aber nicht die ideale Trinktemperatur, sondern es spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle. So sollte sich die Temperatur beispielsweise an der Qualitätsstufe und dem Alter des Weins orientieren.

Als Faustregel gilt: Im Sommer schmecken alle Weine besser, wenn sie ein wenig kühler als im Winter kredenzt werden. Ein zu kalter Wein ist verschlossen und insgesamt zurückhaltend. Ein zu warmer Wein ist alkoholisch und entwickelt störende Töne in der Nase. Jede Weinsorte hat ihre ideale Temperatur, bei der Bouquet und Geschmack sich richtig entfalten. Weisswein serviert man mit 10 Grad und Rotwein mit 18 Grad Trinktemperatur!

 

UNSER TIPP DAHER:      

Üblicherweise wird empfohlen, ROTWEIN in „ZIMMERTEMPERATUR“ zu servieren. Dieser Ratschlag war noch richtig, als man in 18 Grad warmen Zimmern gelebt hat. Heutzutage ziehen wir aber Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad vor. Diese sind für Rotwein eindeutig zu warm!

Besser zu kühl als zu warm servieren, da sich der Wein im Glas rasch erwärmt (oder auch das Glas vorher kühlen).

WEISSE WEINE im Winter WENIGER KÜHL, rote im SOMMER KÜHLER servieren.

 

FAZIT:

Weisswein trinkt man bei 10 Grad und Rotwein bei 18 Grad!

Wir hoffen unser Tipp des Monats März hat Euch gefallen?

Wie trinkt eigentlich Ihr Euren Wein? Bevorzugt Ihr den Rotwein eher wämer oder kühler? Wie ist das bei Euch im Sommer und im Winter?

Februar 2020

Benötigt man unbedingt einen Weinkühlschrank?

Besitzen Sie für die Lagerung Ihres Weines einen eigenen Keller? Vielleicht ist dieser aber klimatechnisch nicht für die Lagerung geeignet?  Weinkühlschränke oder auch Weinklimaschränke genannt, bieten eine gute Möglichkeit für die optimale Lagerung. Doch lohnt sich eine solche Anschaffung tatsächlich?

Weinlagerung

Wein sollte kühl bei einer Temperatur zwischen  7° und 18° Celsius (MyWine Weißwein 10° und MyWine Rotwein 18°) gelagert werden. Große Temperaturschwankungen sollte man unbedingt vermeiden. Ebenfalls sollte der Wein vorwiegend dunkel gelagert werden.

Diese idealen Voraussetzungen bieten die wenigsten Kellerräume, auch normale Kühlschränke können da nicht mithalten.

Weinkühlschränke – Die Lösung für Ihr Zuhause?

Immer mehr Hersteller bieten Weinklimaschränke mit verschiedensten Lagerkapazitäten an, die auch für die kleine Geldbörse geeignet sind. Dank konstanter Temperaturen und geregelter Luftzirkulation schaffen sie ideale Bedingungen für den Wein.

Weinkühlschränke vs. Weintemperierschränke

Weinkühlschränke oder auch Weinklimaschränke halten dauerhaft im gesamten Innenraum die voreingestellte Temperatur ein. Sie sind somit die erste Wahl für alle Weinliebhaber, die eine Langzeitlagerung für ihre Weine anstreben.

Wer hingegen eher spontan eine perfekt temperierte Flasche Wein genießen möchte, sollte über einen Weintemperierschrank nachdenken. Diese Geräte haben unterschiedliche Temperaturzonen, um unterschiedliche Weine mit der jeweils optimalen und gradgenauen Trinktemperatur vorzuhalten.

So können Rot- und Weißweine gleichzeitig in einem Gerät gelagert und stets mit der optimalen Trinktemperatur entnommen werden.

Weinkühlschränke und der Energieverbrauch

Weinklimaschränken haben den Ruf Stromfresser zu sein. Es ist korrekt, das ältere Geräte viel Strom verbrauchen. Allerdings gibt es auch schon Geräte mit besseren Energieeffizienzklassen. Diese verbrauchen weniger Strom als ein normaler Kühlschrank.

Jänner 2020

Die Wahrheit über Wein und Histamine!

Kopfschmerzen und Übelkeit am Tag danach, die Flasche Rotwein und dadurch zuviel Histamin hört sich glaubhaft an. In Wirklichkeit ist die Flasche Rotwein nur selten der Übeltäter!

Experten gehen laut Statistik davon aus, dass lediglich 1%  der Bevölkerung an einer Histamin-Unverträglichkeit leidet. Bei den 80 Prozent handelt es sich vorwiegend um Frauen.

Unverträglichkeit bei zu hoher Menge

Der menschliche Körper stellt aus der Aminosäure „Histidin“ selbst Histamin her und setzt es als Botenstoff ein, der beispielsweise den Schlaf-Wach-Rhythmus regelt. Als Botenstoff wirkt das Histamin ebenso bei allergischen Reaktionen und Entzündungsreaktionen mit. Histamin erfüllt also wichtige Aufgaben und wird erst dann zum Problem, wenn zuviel davon im Körper vorliegt. Das wiederum hat seine Ursache im Fehlen eines „Diaminoxidase“ (DAO) genannten Enzyms, das für den Abbau des Histamins verantwortlich ist. Somit gilt es für die Betroffenen, möglichst wenig zusätzliches Histamin mit der Nahrung aufzunehmen. Zu den Köstlichkeiten, die Histamin enthalten, zählen leider Salami und Schinken, harte Käsesorten … und eben auch Wein.

Histamin und Wein

Es gibt eine einfache Faustregel: Weißwein enthält weniger Histamin als Rotwein.

Allgemein entstehen Histamine, wenn Lebensmittel fermentiert werden oder ein Gärprozess an der Herstellung beteiligt ist. Das bedeutet für Wein, dass bereits gänzlich überreifes Traubenmaterial bei der Lese für einen Histaminanstieg sorgen kann. Naheliegend, dass somit auch lange Maischestandzeiten für einen erhöhten Histaminanteil verantwortlich sein können.

Noch entscheidender ist der biologische Säureabbau, auch malolaktische Gärung genannt, bei dem die Apfelsäure im Wein zu Milchsäure umgewandelt wird. Je nachdem welcher Bakterienstamm da am Werke ist, kann es gleichfalls zu einer Erhöhung des Histaminanteils kommen. Da Weißweine generell weniger Histamin enthalten und zudem deutlich seltener diesen Prozess des Säureabbaus durchschreiten, kann man mit der Faustregel „Weißwein enthält weniger Histamin als Rotwein“ schon vielen Weinfreunden weiterhelfen.

Wein ohne Histamin, geht das?

Ja und nein. Weinbauern, die bei den oben beschriebenen Erzeugerschritten auf die Vermeidung von Histaminen achten, können Weine anbieten, die fast frei von Histaminen sind.

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